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Johannes 20:1-31 – Auferstanden! Er lebt!

  • Autorenbild: David Roncancio
    David Roncancio
  • 31. März 2024
  • 12 Min. Lesezeit


Nach Jesu Tod und Begräbnis sind die Jünger durcheinander in der Erinnerung an Jesu Worte und ohne zu wissen, was sie tun sollen. Einige kehren zu ihren gewöhnlichen Jobs zurück, während andere darauf warten, dass etwas passiert, aber ohne zu wissen, was. Drei Tage sind vergangen und es ist der erste Tag der jüdischen Woche, der Sonntag.


Am ersten Tag der Woche (zwischen den Samstagen) aber kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein von dem Grab hinweggenommen war. Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb (gr. phileo – Freundschaft, Bruderschaft) hatte, und spricht zu ihnen: Sei haben den Herrn (gr. kurios: höchste Autorität) aus dem Grab genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!


Was geschieht früh am Sonntag als Maria zum Grab ging? Warum ging Maria zum Grab? Maria Magdalena ging zusammen mit Johanna und Maria (die Mutter des Jakobus und Salome) mit wohlriechenden Kräutern zum Grab um Jesu Leichnam zu salben. Als sie ankommen, merken sie, dass der Stein, der das Grab versiegelte, weggenommen war, und sie informieren Petrus und Johannes.


Was ist Marias Angst bzgl. Jesu Leib? Wen meinte sie mit ‘sie haben ihn weggenommen’? Dass die Juden Jesu Leib an einen unbekannten Ort mitgenommen hatten.


Was war in der letzten Nacht passiert? – Paralleltexte: Matthäus 28,1-10; Markus 16,1-8; Lukas 24,1-12. Während der Nacht gab es ein großes Erdbeben als ein Engel vom Himmel herabkam, den Stein vom Grab wegnahm und sich auf ihm setzte. Die Wachen hatten so große Panik, dass sie reglos waren und möglicherweise dann geflohen waren, bevor die Frauen ankamen, da sie nicht erwähnt werden, als sie ankamen. Als die Frauen am nächsten Tag ankommen, finden sie das leere Grab und einen Engel, der ihnen sagt, dass Jesus auferstanden ist und sie den Jüngern Bescheid sagen sollen, dass er sie in Galiläa treffen würde.


Was besorgte Maria Magdalena, Johanna und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome? Sie fragten sich, wer ihnen das Grab öffnen und den Stein bewegen würde, denn er war zu schwer für sie.

Die Wachen bewachten immer noch das Grab und laut Matthäus 28,11-15, war das, was geschah übernatürlich: ein Erdbeben und ein Engel. Die Wachen waren entsetzt und verängstigt, denn sie könnten zum Tode verurteilt werden, war sie erlaubt hatten, dass das Siegel am Grab zerstört wurde. Die Juden, als sie erkannten, dass dies wieder ihre Autorität in Frage stellen würde, bringen eine Lüge in Lauf, statt die Kraft Gottes in der Situation zu erkennen, und täuschen somit Gottes Volk bis heute noch. Es gibt sogar viele Atheisten, die sich auf dieselbe Lüge beziehen, um ihren Unglauben zu begründen.


Was bewirkte an den Wachen Gottes Macht? Große Panik, so dass sie erstarrt waren.


Wie beschreibt Markus 16,5 und Lukas 24,4 den Engel? Warum der Unterschied? In Markus wird er als ein junger Mann in weiß gekleidet beschrieben, in Lukas wird von zwei Männern mit leuchtenden Kleidern gesprochen. Der Unterschied kann daher kommen, dass weder Markus, noch Lukas direkte Zeigen dieses Ereignisses waren. Markus erzählt, was Petrus ihn erzählt hat, während er sein Jünger war, während Lukas sich auf die Geschichten mehrerer Zeigen bezieht. Es ist gut möglich, dass es mehrere Engel von Ort gab, aber die Interaktion von jedem der Hauptzeugen mit ihnen anders war. Daher der Unterscheid zwischen beiden Erzählungen.


Warum setzt sich der Engel auf dem Stein? Vielleicht um klar zu stellen, dass dieser Stein nicht mehr bewegt werden darf um das Grab zu schließen.


Was sagt der Engel den Frauen? Was befiehlt er ihnen zu tun? Er beruhigt sie und sagt ihnen, dass sie nicht unter den Toten den suchen sollen, der auferstanden ist. Dass Jesus lebt, so wie Jesus selbst es gesagt hatte, und dass er vor ihnen geht, um sich mit ihnen allen in Galiläa zu treffen, und dass sie den Jüngern Bescheid geben sollen.


Was geschieht während sie gehen um den Jüngern Bescheid zu geben? Was sagt ihnen Jesus? Jesus selbst kommt ihnen entgegen und ermutigt sie nach Galiläa zu gehen und den anderen zu sagen, dass er lebt und auf dem Weg dorthin ist.


Nun gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und begaben sich zu dem Grab. Die beiden liefen aber miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, und er beugte sich hinein und sah die leinenen Tücher daliegen, ging jedoch nicht hinein. Da kommt Simon Petrus, der ihn folgte, und geht in das Grab hinein und sieht die Tücher daliegen und das Schweißtuch, das auf seinem Haupt war, nicht bei den Tüchern liegen, sondern für sich zusammen gewickelt an einem besonderen Ort. Darauf ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und er sah und glaubte (hatte Glauben; vertraute). Denn sie verstanden (sahen, erkannten) die Schrift noch nicht, dass er aus dem Toten auferstehen müsse.


Gemäß Lukas 24,10-12, welche anderen Frau waren dort? Wie haben die Jünger reagiert, als die Frauen sie über die Auferstehung informieren? Warum? Die Frauen waren Maria Magdalena, Johanna, Maria, die Mutter von Jakobus und Salome, und andere Frauen, die sie begleiteten. Die Jünger glaubten ihnen nicht. Trotzdem, glaubt Petrus ihnen und läuft mit Johannes zum Grab.


Wer läuft zum Grab? Warum tritt Johannes anfangs nicht ein? Petrus und Johannes laufen zum Grab. Wir wissen nicht, warum Johannes nicht gleich in das Grab ging. Es ist möglich, dass er noch durcheinander war und sich nicht traute reinzugehen, bis Petrus bestätigt hatte, was er schon von draußen gesehen hatte.


Was haben beide gesehen? Was bedeutet, dass die Tücher und das Schweißtuch dort gewickelt waren? Was bedeutet es, dass sie in zwei getrennten Orten waren? Wie würden sie liegen, wenn das Leib gestohlen worden wäre? Sie sahen, dass die Tücher und das Schweißtuch dort lagen und beiseite gewickelt waren, eines getrennt vom anderen und nicht zusammen, aber Jesu Leib war nicht dort. Das zeigte, dass jemand sich die Mühe gemacht hatte alles sorgfältig zu falten und hinzulegen. Wäre das Leib gestohlen worden, würde alles, wegen der Eile, überall oder auf dem Boden rumliegen, oder sie hätten den Körper samt den ganzen Tüchern mitgenommen. Niemand würde das Leib abwickeln um es dann zu stehlen. Es sieh eher so aus, als hätte jemand dem Körper die Tücher und das Schweißtuch abgewickelt, bevor er das Leib mitnahm, was beweist, dass Jesus selbst oder einer seiner Engel die Tücher abwickelten.


Was geschah als Johannes das Grab betrat? Was glaubte er? Als Johannes das innere des Grabs sah, glaubte er an die Prophezeiung der Schrift über die Auferstehung Jesu, und damit, dass Jesus der Sohn Gottes ist.


Was hatten Petrus und Johannes bis dahin nicht verstanden? Dass die Heilige Schrift die ganze Zeit über diesen Moment sprach: dass Jesus von den Toten auferweckt werden musste.


Nun gingen die Jünger wieder heim (Sie gingen dann zu den anderen Jüngern). Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Wie sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab (um zu sehen), und sie sieht (erkennt) zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen beim Haupt, den anderen zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.

Und diese sprechen zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn wegegenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!

Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen und wusste (sah) nicht, dass es Jesus war.

Jesus spricht zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, wen du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen!

Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt (auf Aramäisch): >>Meister<< (Lehrer)).

Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.

Da kommt Maria Magdalena und verkündet den Jüngern, dass sie dem Herrn gesehen und er dies zu ihr gesprochen habe.


Laut Matthäus 28,8-10, wem noch erscheint Jesus? Den anderen Frauen, die dort waren.


Warum ist es wichtig, dass die Frauen die ersten waren, die das leere Grab sahen, und denen Jesus zuerst erscheint? Es ist möglich, dass Jesus damit zeigen wollte, dass die Frauen genauso wichtig im Reich Gottes sind, wie die Männer, wenn man die Macho-Kultur der damaligen Zeit beachtet.


Warum weint Maria? Wer fragt sie deshalb? Was antwortet Maria? Sie weint, weil sie Jesu Leib nicht sieht. Die Engel, die im Grab sitzen, fragen sie. Maria denkt, dass jemand Jesu Leib geraubt hat.


Warum erkennt sie zuerst Jesus nicht? Warum verwechselt sie ihm mit einem Gärtner? Möglicherweise sah Jesus nicht mehr gleich aus, wie er aussah, als sie ihn sterben sah. Deshalb und wegen ihrer Trauer erkannt sie ihn nicht gleich. Aus Logik denkt sie, dass es der Gärtner ist, denn wer sonst könnte dort im Garten sein. Was interessant ist, ist, dass Gottes erster Teil seiner Geschichte in einem Garten anfängt und endet: Im Garten Eden sind Gott und der Mensch die Gärtner, dann, bei der Auferstehung, denkt Maria, dass Jesus der Gärtner ist.


Was tut Maria als sie Jesus erkennt? Wie erkennt sie ihn? Was sagt Jesus, dass sie nicht tun soll? Warum? Dem Text nach ist es gut möglich, dass sie versucht hat ihm zu umarmen. Sie erkennt ihn als sie seine Stimme hört, wie sie ihren Namen sagt. Jesus bittet sie ihn loszulassen, ihn nicht anzurühren, denn er ist noch nicht zu seinem Vater aufgefahren.


Was bittet Jesus sie zu tun und sagen? Was bedeutet die Botschaft Jesu an die Jünger? Er bittet sie, zu den anderen Glaubensbrüdern zu gehen und ihnen Bescheid zu geben, dass er zum Vater auffahren wird, der auch deren Vater und Gott ist. Damit zeigt Jesus, dass der direkte Weg zu Gott offen steht, du dass jeder, der an ihn glaubt, ein Sohn Gottes ist.


Als es nun an jenem Tag, dem ersten der Woche, Abend geworden war und die Türen verschlossen waren an dem Ort, wo sich die Jünger versammelt hatten, aus Furcht vor den Juden, da kam Jesus und trat in ihre Mitte und sprach zu ihnen: Friede (auch: Wohlstand) sei mit euch!


Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen.

Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede (Wohlstand) sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat (gr. apostello: jmd. zur Seite rufen, um ihn mit einer Mission auszusenden), so sende ich euch.

Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt (Nimmt) Heiligen Geist! Welchen ihr die Sünden (von: das Ziel verfehlen) vergebt (rausschickt), denen sind sie vergeben; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.


Paralleltext: Lukas 24,13-49.


Der Text in Markus 16,9-20 wird von den meisten gelehrten nicht als Teil des Originaltextes von Markus anerkannt, sondern als eine spätere Fälschung (ca. ab dem Jahr 150 nach Christi und mit 2 unterschiedlichen Enden; ein langes und ein kürzeres. Für detailliertere Information dazu, siehe: Markus 16 – Wikipedia – Enzyklopädie). Der Kapitel 16 in Markus endet bei den zwei ältesten Urtexten in Vers 8 und beinhaltet die Verse 9 bis 20 nicht. Das ist wichtig zu wissen, den gerade die Verse 17 und 18 werden von einigen charismatischeren Gemeinden benutzt, um zu sagen, dass Jesus befohlen hat, dass seine Jünger diese Zeichen tun; doch die Wahrheit ist, dass Jesus nie diesen Befahl gab, und wenn der Text später geschrieben wurde, höchsten dazu dient, einige der Wunder zusammenzufassen, die danach geschahen, weil sie an Jesus glaubten.

Damit will ich nicht sagen, dass Gott heute keine Wunder tut und weiterhin seine Jünger dafür benutzt, sondern nur, dass man diesen Text nicht als gültiges Argument benutzen kann um etwas, was Jesus nicht befohlen hat zu belegen.


Wo hatten sich die Jünger versammelt? Warum? Wieviel Uhr war es? Die Jünger waren bei verschlossener Tür im Haus von einem von ihnen oder von einem der Nachfolger Jesu versammelt. Sie hatten Angst, dass die Juden Jesu Tod ausnutzen würden, sie zu verfolgen. Es war schon am Abend.


Was tut Jesus? Wie begrüßt er sie? Warum? Jesus kommt, stellt sich mitten unter ihnen und begrüßt sie, indem er ihnen Frieden und Wohlstand wünscht.

Möglicherweise verkündete Jesus damit, dass von nun an Gottes Frieden mit ihnen sein würde, dank seines Opfers und Auferstehung. Er zeigt ihnen auch die Hände und die Seite, damit sie sehen, dass er tatsächlich der ist, der gekreuzigt wurde und jetzt lebt.


Welche Mission gibt er den Jüngern? Was bedeutet, dass er uns aussendet, wie der Vater ihn gesendet hat? Jesus sendet sie aus, das zu tun, was er tat, so wie der Vater ihn zuvor geschickt hatte, mit einer Mission: viele für Gott zu erreichen.


Warum haucht er sie an, damit sie den Heiligen Geist bekommen? Laut Jesus, was passiert, wenn wir den Heiligen Geist bekommen? Was bedeutet, dass wir die Sünden anderer rauswerfen oder behalten? Haben sie damit den Heiligen Geist bekommen oder war dies eine prophetisch-symbolische Handlung? So wie als Gott den Menschen schaffte, als er in ihm den Geist des Lebens hauchte, so haucht Jesus seine Jünger an und gibt ihnen den Heiligen Geist. Als sie den Heiligen Geist bekommen, sind sie in der Lage Sünden bei anderen zu vergeben oder sie zu behalten. Das heißt, dass wir jemanden von seinen Sünden zur Vergebung erlösen können, oder dass wir jemanden in seinen Sünden gefangen lassen können, bis eine wahre Umkehr erfolgt. Meiner Meinung nach, haben damit die Jünger den Heiligen Geist bekommen, aber noch nicht die Kraft des Heiligen Geistes, die später nach Jesu Auffahrt kommen würde. Es könnte aber auch eine prophetisch-symbolische Handlung gewesen sein, die die Kraft verkündete, die später über sie kommen würde.


Johannes fasst hier die Geschehnisse des Tages zusammen. Was geschah laut Lukas 24,13-49 noch? Laut Lukas erschien Jesus noch anderen Jüngern, die auf dem Weg waren, wo die anderen sich versammelt hatten. Außerdem erklärt er ihnen die Schrift, damit sie verstehen, wie in ihm sich mehrere Prophezeiungen erfüllen, und er verkündet ihnen, dass die Kraft Gottes über sie kommen würde.


Wem ist noch Jesus erschienen? Wie haben sie ihn erkannt? Jesus erscheint dem Kleopas und einem anderen Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus waren. Sie fangen ein Gespräch mit ihm darüber an, was in den letzten Tagen in Jerusalem passiert ist, und während des Gesprächs zeigt ihnen Jesus durch die Schrift auf, wie durch diese Geschehnisse mehrere Prophetien über den Messias, auf den das jüdische Volk so lange wartet, in Erfüllung gehen. Sie erkennen ihn, als sie ihn einladen mit ihnen zu bleiben und sie gemeinsam das Brot brechen (Essen) wollen. Als Jesus das Brot segnet, merken sie wer er ist, doch dann verschwindet Jesus.


Wie reagieren sie, als sie es erkennen? Ihnen wird bewusst, dass die ganze Zeit in der Jesus ihnen die Schrift erklärt hatte, ihr Herz aus Leidenschaft brannte. Dann entscheiden sie, zurück nach Jerusalem, wo die elf versammelt waren zu gehen.


Was erklärt ihnen Jesus? Warum? Jesus erklärt ihnen anhand der Schriften, wie Gott einen Plan hatte, um die gesamte Menschheit zu erlösen, und wie jede der Prophetien in ihm in Erfüllung ging, damit sie glauben und verstehen können, dass er selbst der erwartete Messias ist.


 Thomas aber, einer von den Zwölfen, der Zwilling (Diddimus – doppelt) genannt wird, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.

Da sagten ihm die anderen Jünger: Wir haben den Herrn gesehen! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich nicht an seinen Händen das Nägelmal sehe und meinen Finger in das Nägelmal lege und meine Hand in seine Seite lege, so werde ich es niemals glauben!


Was geschieht mit Thomas als sie ihm über Jesus erzählen? Warum glaubt er nicht? Welche Beweise will er? Thomas glaubt ihnen nicht. Möglicherweise hatte er noch nicht die Botschaft der Schrift verstanden, noch die von Jesus selbst. Er möchte die Beweise der Kreuzigung sehen und berühren.


Thomas war ein Zwilling, aber sein Bruder wird in der Bibel nicht erwähnt. Wir wissen auch nicht, warum er nicht bei den anderen war, als Jesus das erste Mal erscheint.


Und nach acht Tagen waren seine Jünger wiederum drinnen, und Thomas war bei ihnen. Da kommt Jesus, als die Türen verschlossen waren, und tritt in ihre Mitte und spricht: Friede (Wohlstand) sei mit euch!

Dann spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und sieh meine Hände, und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite, und sei (werde nicht) ungläubig, sondern gläubig!

Und Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

Jesus spricht zu ihm: Thomas, du glaubst (vertraust), weil du mich (klar) gesehen hast; glückselig (sehr gesegnet) sind, die nicht sehen und doch glauben (vertrauen)!


Wie viel Zeit vergeht nach Thomas‘ Aussage? Was tut Jesus für Thomas, und was sagt er ihm noch? Es sind 8 Tage vergangen. Jesus erscheint bei ihnen, begrüßt sie und sagt Thomas, dass er seine Finger in Jesu Wunden reintun soll, damit er glaubt.


Wie reagiert Thomas? Was bedeutet, was Thomas aussagt? Thomas erkennt, dass Jesus nicht nur Gott ist, sondern auch sein Herr. Das bedeutet, dass er glaubt und außerdem, die göttliche Autorität Jesu erkennt.


Was sagt Jesus dazu? Wer ist sehr gesegnet? Jesus stellt klar, dass es traurig ist, dass er nur dann geglaubt hat, weil er sah, und dass es besser nützlicher zu glauben ist, auch wenn man nicht gesehen hat. Wahrer Glaube ist die Überzeugung von dem, was man nicht sieht, die Hoffnung von dem, was man erwartet, sagt Paulus später in seinem Brief an die Hebräer.


Noch viele andere (wundersame) Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch (in dieser Rolle) nicht geschrieben sind (registriert, beschrieben). Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus (Gesalbte, Messias), der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen (Autorität, Character).


Was sagt Johannes noch über Jesus? Warum ist nicht alles, was Jesus getan hat, in diesem Buch geschrieben worden? Warum hat Johannes das geschrieben, was im Buch steht? Er sagt, dass Jesus viele Wunder mehr vor seinen Jüngern getan hat, er aber diese nicht in seinem Buch geschrieben hat. Er wählte einige aus, damit die Leser glauben, dass Jesus der Messias, der Sohn Gottes ist, und so Leben haben.


Wie erhält man Leben? Das Leben erhält man, wenn man den Namen Jesu glaubt, also, seinem Charakter und seiner Autorität; beim Glauben und Vertrauen, dass er wahrhaftig der Sohn Gottes ist.


 
 
 

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