top of page

Johannes 13:1-30 – Das Abendmahl – Teil 1

  • Autorenbild: David Roncancio
    David Roncancio
  • 10. Apr. 2021
  • 11 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Mai 2021


Jesus und die Jünger liegen gemeinsam zu Tisch um das Hauptmahl des Passahfests zu feiern. Beim Fest wurde ein makelloses Lamm geopfert. Während des Mahls, das am Freitagabend stattfindet, lehrt Jesus seine Jünger weiter, aber auf privater Basis.


Vor dem Passahfest aber, da Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, aus dieser Welt zum Vater zu gehen: Wie er die seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.


Warum wusste Jesus, dass seine Stunde zum Vater zurückzukehren gekommen war? Weil er und der Vater eins sind, und alles was der Vater tut, das weiß auch Jesus.


Was bedeutet es, dass Jesus die seinen in dieser Welt bis ans Ende liebte? Das ser sie so sehr liebte, dass er sogar willig war, für sie zu sterben.


Und während des Mahls (gr. deipnon: das Mahl, das Hauptessen, normalerweise Abends), Als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, da Jesu wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben hatte und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hinging, stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab, nahm einen Schurz und umgürtete sich; darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.


Dieses Mahl war das Hauptmahl des Tages, welches am Abend gefeiert wurde. In diesen Fall handelt es sich um das Festmahl des Passahfests, durch welchen die Juden die Befreiung aus der Sklavenschaft in Ägypten feierten. Es ist spezifisch die Nacht, an der der Engel des Todes in Ägypten von Haus zu Haus ging und die Erstgeborenen tötete. Nur die Juden, die ihre Türrahmen mit dem Blut des für das Mahl geopferten Lammes beschmiert hatten, wurden verschont. Zum Mahl gehörten also: ein Lamm, ungesäuertes Brot und einige bittere Gewürze. Dieselbe Art von Mahl wurde in der Urgemeinde jeden Sonntag beim Treffen weitergefeiert.


Was geschieht während des Mahls? Zwei Sachen: erstens, Satan verführt Judas, damit er Jesus verrät und den Juden ausliefert, und zweitens, Jesus steht auf und wäscht die Füße seiner Jünger, wie es in der Zeit ein Sklave tun würde, wenn Gäste in das Haus kommen.


Wie hat Satan Judas verführt? Was bedeutet das für uns? Satan arbeitete schon länger am Herz und den Gedanken Judas. Während des Mahls ist die Entscheidung schon getroffen, wie wir später sehen werden, nur aus Gier. Wir hatten schon gesehen, dass Judas vom Geld, das Jesus und die Jünger für Ihren Dienst bekamen, stahl.


Der Einfluss unserer Gedanken entscheidet über unser Schicksal. Alles fängt mit einem Gedanken an, mit dem wir uns zu sehr befreunden und fantasieren. Durch das vielen Fantasieren damit, kommen wir zum Handeln. Da das Handeln mit der Zeit immer wiederholt wird, schaffen wir dadurch eine Gewohnheit. Diese Gewohnheit beeinflusst immer mehr unser Charakter und unser Charakter beeinflusst letztendlich unser Schicksal. Dies war möglicherweise der Prozess, der in Judas abgelaufen ist. Zum Zeitpunkt des Mahls war die endgültige Frucht schon reif für die Ernte: der Verrat.


Was wusste Jesus? Warum war es wichtig dies zu wissen? Jesus wusste nicht nur ganz klar, wer er war, sondern auch woher er kam und wohin er ging. Er wusste auch, dass er die ganze Autorität Gottes zur Verfügung hatte. Dies war wichtig um die Belohnung für das Opfer, was er später machen musste, nicht aus den Augen zu verlieren, und ihm dann als Stärke nützlich sein würde, wenn der Zeitpunkt des Leides kommen würde.


Was macht Jesus und warum? Jesus wäscht den Jüngern die Füße. Das Waschen der Füße wurde normalerweise von einem Sklaven getan.


Was bedeutet der Fakt, dass Jesus die Rolle eines Sklaven übernahm? Jesus wollte den Jüngern zeigen, dass niemand über den anderen Brüdern (und Schwestern) stand, sondern dass, so wie er selbst zum Dienen gekommen ist, so wie es ein Sklave tun würde, er von ihnen erwartete, dass sie sich einander dienten und auch die Menschen, die sie erreichen würden. Wenn er als König sich auf dem Niveau eines Sklaven stellen konnte, um ihnen zu dienen, so sollten auch sie, als Söhne Gottes, sich auf dem Niveau eines Sklaven erniedrigen, um der Menschheit, speziell der Ekklesia, dienen zu können.


Da kommt er zu Simon Petrus, und dieser spricht zu ihm: Herr, du wäscht mir die Füße?

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, verstehst (siehst, erkennst) du jetzt nicht; du wirst es aber danach erkennen (wissen).

Petrus spricht zu ihm: Auf keinen Fall sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn (es sei denn) ich (sie) dir nicht wasche, so hast du keine Gemeinschaft (kein Teil) mit mir.

Simon Petrus spricht zu ihm: Herr, nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt!

Jesus spricht zu ihm: Wer gebadet ist, hate es nicht nötig, gewaschen zu werden, ausgenommen die Füße, sondern er ist ganz (vollständig) rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle.


Warum reagiert Petrus so und lehnt das Wachen seiner Füße durch Jesus ab? Weil das, was Jesus tat, die Arbeit eines Sklaven war, und nicht von jemanden der eigentlich Gott sein sollte. Petrus dachte, dass es nicht richtig sei, sich von Gott bedienen zu lassen, dass das zu erniedrigend für Jesus sei.


Was hatte Petrus nicht verstanden? Petrus verstand nicht, dass, obwohl Jesus Gott war, seine Mission auf der Erde nicht war, über menschliche Institutionen zu regieren, sondern zu dienen, damit ihn alle kennenlernen. Und dies bedeutete sich zu erniedrigen, um später erhoben zu werden. Er verstand nicht, dass die Hauptaufgabe eines Führers nicht die war, sein Amt zu nutzen, damit anderen ihn dienen, sondern den anderen zu dienen, damit es ihnen gut geht. Jesus stellt klar, dass, wer am Reich Gottes teilhaben will, lernen muss zu dienen.


Was bedeutet, dass wenn Petrus Jesus nicht erlaubt, ihm die Füße zu waschen, er auch nicht ein Teil von ihm sein kann? Das heißt, dass, wenn er selbst sich nicht demütigte um andere zu dienen, er nicht Teil des Reich Gottes sein könnte, denn das Reich ist ein Reich des Dienens.


Was führt zur Meinungsänderung? Was zeigt Petrus Bitte, dass auch seine Hände und Kopf gewaschen werden? Petrus übertreibt es, wie immer, und geht von einem Extrem in das andere. Jetzt will er zeigen, dass er willig ist sich total zu erniedrigen, und dass er auch möchte, dass seine Gedanken und Handlungen rein sind.


Was sagt Jesus letztendlich aus und was bedeutet es? Jesus macht im klar, dass er und die anderen Jünger (durch den Glauben) schon rein sind, außer einer: Judas. Jesus geht vom körperlichen in das geistliche über.


Denn er (Jesus) kannte seinen Verräter; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.


Wie wusste Jesus dies? Weil er Gott ist und er auch viel Zeit im Gespräch mit seinem Vater verbrachte.


Warum hat er nicht verhindert was kommen würde, obwohl er es wusste? Weil es Teil der Prophezeiungen und von Gottes Plan für die Errettung der Menschheit war. Jesus wusste genau, dass dies geschehen musste, damit alles, was Gott geplant hatte, in Erfüllung geht. Sollte er es aus Angst wegen der Schmerzen oder aus irgendeinem anderen Grund verhindern, würden die Sachen nicht nach Plan laufen und die Menschheit hätte keine andere Option zur Errettung.


Nachdem er nun ihre Füße gewaschen und sein Obergewand angezogen hatte, setzte (sich hinlegen) er sich wieder zu Tisch und sprach zu ihnen: Versteht ihr, was ich euch getan habe? Ihr nennt mich Meister (Lehrer) und Herr (oberster Machthaber) und sagt es mit Recht; denn ich bin es auch. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt (seid ihr verpflichtet) auch ihr einander die Füße waschen; denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Wahrlich, wahrlich (Amen, amen), ich sage euch: der Knecht (Sklave) ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte (gr. apostolos) größer als der ihn gesandt hat. Wenn ihr dies wisst (versteht), glückselig (über allen Maßen gesegnet) seid ihr, wenn ihr es tut!


Damals hat man beim Essen zu Tisch gelegen statt zu sitzen.


Was will Jesus den Jüngern und uns lehren, durch das Waschen der Füße der Apostel? Dass es wichtig ist demütig zu seine und nicht zu vergessen, dass unsere Mission ist, den anderen zu dienen und nicht über ihnen zu herrschen.


Was heißt, dass wir verpflichtet sind dasselbe zu tun? Wie sieht das heutzutage aus? Auf welche praktische Art können wir heute anderen ‚die Füße waschen‘? Das heißt, dass wir die Geschwister im Glauben unterstützen und ihnen dienen sollen. Praktisch kann es mit Nahrung oder Finanzen sein, indem wir mit ihnen sind, wenn sie durch schwierige Zeiten gehen, oder das, was wir haben mit ihnen teilen, usw. Immer auf der Suche nach dem Wohl der anderen, vor unserem eigenen.


Was will Jesus sagen, wenn er sagt, dass kein Sklave größer als sein Herr ist, und kein Bote größer als der, der ihn aussendet? Dass, wenn er, der Gott ist, in der Lage ist, sich auf dem Niveau eines Sklaven zu erniedrigen, wir, als seine Nachfolger, dasselbe tun müssen, da er unser Herr und der, der uns aussendet. Wenn er gekommen ist uns zu dienen und mit einer Mission in die Welt zu schicken, dann müssen wir dies auch tun und keine Ausreden suchen, weil wir Kinder Gottes sind.


Was sollen wir verstehen? Dass die Tatsache, dass wir Kinder des Königs sind, aus Gnade errettet, keine Ausrede ist, um die Mission zu erfüllen, die anderen zu erreichen. Das zeigt nicht nur, das ein großer Teil der jetzigen Leiterschaft in den religiösen Institutionen schlecht ist, sondern zeigt auch klar, dass das Ziel des Wohlstandsevangeliums nicht nur komplett falsch ist, sondern außerdem Gläubige fördert, als höchste Priorität ihren eigenen Wohl zu haben, (was auch der jetzigen Konsumgesellschaft zu verdanken ist) statt das Wohl der anderen zu suchen (eine Dienstgesellschaft).


Was sagt diese Lehre über die Art und Weise wie in der Ekklesia Leiterschaft funktionieren soll aus? Die Leiter in der Ekklsia sind da um zu dienen und nicht Notizen: um über andere zu herrschen. Die Urgemeinde hat diese Lehre sehr gut verstanden und führte eine flache Leitungsform. Erst 300 Jahre später, durch Ignatius und Konstantin, wurde eine kirchliche Hierarchie eingeführt und mit ihr auch die Institutionalisierung der Gemeinde. Ab diesen Zeitpunkt haben die Leiter der Ekklesia ihre dienende Mission vergessen, um ‚Herrscher‘ derselben zu werden.


Was segnet uns über alle Maßen? Warum segnet uns das? Anderen zu dienen segnet uns, nicht nur weil wir den Willen Gottes tun, sondern auch weil wir direkt das Resultat von dem, was wir tun, sehen können. Wenn wir anderen dienen, können wir direkt die Dankbarkeit und das Wachstum der anderen sehen, und es gibt kein besseres Gefühl, als zu wissen, dass mit unserem Dienst andern Menschen vorwärtskommen und Jesus kennenlernen.


Ich rede nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt (ausgesucht) habe. Doch muss die Schrift erfüllt werden: »Der mit mir das Brot isst (von meinem Brot isst), hat seine Ferse gegen mich erhoben«. (Psalm 41:10)


Warum hat Jesus jemand ausgesucht der ihn verraten würde, obwohl er wusste wen er aussuchte? Weil, wie schon vorher gesagt, dies Teil vom Plan Gottes war und Jesus sich an den Plan hielt und ihn gehorchte, denn er wusste, dass wenn er dies nicht tat, alles zu Bruch gehen würde.


Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr glaubt (vertraut), wenn es geschehen ist, dass ich es bin (gr. egoó eimi). Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer den aufnimmt (ergreift, sich an den festhält), den ich senden werde, der nimmt mich auf (ergreifen, festhalten); wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.


Warum sagt ihnen Jesus im Voraus was passieren würde? Damit, wenn alles passiert war, sie erkennen würden, dass er Gott ist und an ihm glauben.


Wie würde dies dazu führen, dass sie Glaube an Jesus haben? Die Formel ‘egoó eimi’ war unter den Juden sehr bekannt. Es war der Name, den Gott Mose beim brennenden Busch offenbarte: ‚Ich bin’. Es bedeutete, dass damit Jesus seine Gottheit erklärte. Al ser von den Toten erwachte und damit zeigt, dass er sogar Macht über seinen eigenen Tod hatte, stellte er klar, dass er auch die Autorität hatte, ewiges Leben zu geben. ‚Ich bin’ bedeutet Ewigkeit.


Was geschieht mit dem, der sich an dem, den Jesus sendet festhält? Das Wort, was hier als ‚aufnehmen‘ übersetzt wurde, bedeutet auch das gewaltige Ergreifen von etwas. Jesus benutzt es auch, als er erwähnt, dass das Reich Gottes denen gehört, die es mit Gewalt ergreifen. So gibt er zu verstehen, dass es ein Kampf ist, die Errettung zu ergreifen.


Als Jesus dies gesagt hatte, wurde er im Geist erschüttert, und er bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten!


Warum wird Jesus im Geist beunruhigt? Wegen der harten Mission, aber auch, weil einer von ihnen ihn verraten würde und damit verloren ginge.


Was sagt Jesus? Was könnte bedeuten, dass im Original das Wort für ‚Zeuge sein von’ steht? Jesus sagt öffentlich, dass einer von ihnen ihn verraten würde. Die Form im Original deutet darauf hin, dass Jesus schon den Moment gesehen hatte, wenn das passieren würde. Ein anderes Zeichen dafür, das ser als Gott schon die Zukunft kannte.


Da sahen die Jünger einander an und wussten nicht, von wem er redete. Einer seiner Jünger aber, den Jesus liebte, lagerte (lag) an der Brust Jesu. Diesem winkt (mit dem Kopf) nun Simon Petrus, dass er forschen solle, wer es sei, von dem er rede.

Da lehnt sich jener an die Brust Jesu und spricht zu ihm: Herr, wer ist’s?

Jesus antwortete: Der ist’s, dem ich den eingetauchten (wie in einer Soße tünchen) Bissen geben werde…


Warum waren die Jünger mit Jesus Aussage durcheinander? Weil sie sich genug untereinander kannten, um dies nicht von einem von ihnen zu erwarten. Schließlich hatte sie zusammen viel Zeit verbracht und alle waren froh mit Jesus. Warum sollte dann einer von ihnen Jesus ausliefern wollen?


Die Freundschaft unter den Jüngern und Jesus wird eindeutig in der Szene des geliebten Jüngers (Johannes selbst). Petrus, der immer der extrovertierte und gesprächige ist, ist der, der Johannes anstachelt um mehr rauszufinden.


Was antwortet Jesus ihnen? Warum sagt er nicht direkt wer es ist, obwohl er es weiß? Was können wir von Jesu Haltung oder Diplomatie lernen? Jesus gibt keine Namen, sondern deutet es indirekt an. Wie wir in den Paralleltexten sehen, macht es Jesus so, dass es den Jüngern erst später bewusst wird, dass es Judas war, da er ihm als ersten das Brot gibt. Aber er stoppt nicht, sondern macht weiter und gibt auch den anderen das Brot. Jesus weiß, dass wenn er alles sofort preisgibt, die Jünger versuchen würden Judas zu stoppen, und der Plan Gottes würde zerstört werden. Damit lernen wir, dass es manchmal besser ist, nicht alles gleich direkt und von vorn herein zu sagen, wenn dies den Plan Gottes bei etwas zerstören könnte. Trotzdem hat Jesus nicht gelogen, noch die Information vorenthalten; er hat es nur auf durchdachte und geplante Weise wiedergeben, damit später die Jünger erkennen würden, dass er es ihnen gesagt hatte.


…Und er taucht den Bissen ein und gibt ihn dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot.

Und nach dem Bissen, da fuhr der Satan in ihn. Da spricht Jesus zu ihm: Was du tun willst (wirst), das tue bald (schnell)!

Es verstand aber keine von denen, die zu Tisch saßen (lagen), wozu er ihm dies sagte. Denn etliche meinten, weil Judas den Beutel (Geldbeutel) hatte, sage Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest benötigen!, oder er solle den Armen etwas geben. Als nun jener den Bissen genommen hatte, ging er sogleich hinaus. Es war aber Nacht.


Wem gibt Jesus das Stück Brot? Was passiert sobald er ihn das gibt? Jesus gibt Judas das erste Stück Brot. Sofort nimmt Satan besitz über Judas.


Was heißt das Satan in ihm einfuhr? Dass Judas dem Satan die Autorität über sein Leben gegeben hat, und deshalb von ihm kontrolliert werden kann.


Was meinte Jesus mit dem, was er Judas sagt? Was haben die Jünger verstanden? Warum erkennen sie nicht, dass Judas der Verräter ist? Jesus wusste, dass Judas ihn verraten hatte und sagt ihn, das ser gehen soll um das zu tun, was er sich im Herzen vorgenommen hatte: ihn den Juden auszuliefern. Die Jünger verstehen, dass Jesús ihn schickt etwas zu holen/kaufen, da Judas auch für die Finanzen der Gruppe zuständig war. Sie erkennen erst später alles, weil sie in dem Moment nicht darauf achten, wie Jesus alles sagt und tut, und die Handlungen in dem Moment nur logisch verarbeiten.


Welche Eigenschaften müsste Judas gehabt haben, die es den anderen schwierig machten, daran zu denken, dass er ein Verräter war? Was bedeutet das für uns? Judas war gut religiös. Er zeigte sich Gläubig wie die anderen, aber innerlich hatte er den Glauben verneint. Deshalb sehen die anderen nicht was kommt. In allen Gruppen der Ekklesia können solche Wölfe im Schafspelz sein. Menschen, die sich als Nachfolger ausgeben, aber die es in Wirklichkeit nicht sind. Deshalb müssen wir vorsichtig sein und nicht den Menschen vertrauen, die noch keine geistliche Frucht in ihrem Leben aufweisen, die Frucht des Geistes, die in Galater erwähnt wird.


Comments


bottom of page