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Johannes 12:37-50 – Unglaube und Glaube an Christus

  • Autorenbild: David Roncancio
    David Roncancio
  • 4. Apr. 2021
  • 5 Min. Lesezeit

Jesus lehrt weiter in Jerusalem. Einige glauben, andere nicht.


Obwohl er aber so viele Zeichen vor ihnen getan hatte, glaubten (vertrauten) sie nicht an ihn; damit das Wort des Propheten Jesaja (Jes. 53:1) erfüllt würde, das er gesprochen hat: »Herr, wer hat unserer Verkündigung (Botschaft) geglaubt (vertraut), und wem ist der Arm des Herrn geoffenbart worden?«


Darum konnten sie nicht (nicht in der Lage sein, nicht möglich sein) glauben (vertrauen), denn Jesaja (Jes. 6:10) hat wiederum gesprochen: »Er hat ihre Augen (Sicht) verblendet (verdunkelt) und ihr Herz verhärtet (versteinert), damit sie nicht mit den Augen sehen (erkennen), noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren (eine 180° Drehung machen) und ich sie heile.«


Dies sprach Jesaja, als er seine Herrlichkeit sah (erkannte) und von ihm redete.


Was geschah trotz aller Wunder, die Jesus in seinen letzten 3½ Jahren seines Lebens getan hatte? Warum glaubten die Menschen nicht, trotz allem, was sie gesehen hatten? Möglicherweise, weil die Menschen nur an den Wundern interessiert waren oder auf jemanden warteten, der sie vom Joch der Römer befreien würde, aber nicht ihr Leben verändern wollten.


Was hatte Jesaja ca. 400 Jahre vor Christus prophezeit? Dass das Volk Israel blind sein würde gegenüber allem, was Gott tun würde, und nicht von ihren schlechten Wegen ablassen würden.


Laut Jesaja, warum konnten sie nicht glauben (vertrauen)? Weil ihr Herz zu Stein geworden war und ihre Sicht verdunkelt war.


Was bedeutet, dass die Sicht verdunkelt und das Herz versteinert ist? Die Menschen waren so voller Sünden und vielleicht auch Sorgen, dass ihre Gedanken und ihr Herz nur an die Sünde und den Sorgen denken konnte, und deshalb sie nicht willig waren zu sehen, was Gott für sie wollte.


Warum ist ihnen dies passiert? Vielleicht, weil sie sich nur darum bemüht haben, ihren eigenen Wohlstand zu suchen und in Sünde zu bleiben, bis ihr Herz von so viel Sünde und Sorge versteinert wurde und so ihre Sicht verdunkelte um alles zu erkennen, was mit der Sünde und den Sorgen zu tun hatte.


Warum hat Jesaja dies alle vorhergesagt? Wie ist das möglich? Jesaja hat Jesus gesehen und hat über ihn gesprochen, weil Jesus Gott selbst ist, von wem er auch seine prophetischen Worte bekam.


Doch glaubten (vertrauten) sogar von den Obersten viele an ihn, aber wegen der Pharisäer bekannten (gr. homologeo: zusagen, einverstanden sein) sie es nicht, damit sie nicht aus der Synagoge ausgeschlossen (exkommuniziert) würden. Denn die Ehre der Menschen war ihnen lieber (gr. agapao: bedingungslose Liebe) als sie Ehre Gottes.


Warum bekannten einige, die geglaubt hatten, dies nicht öffentlich? Was hinderte sie daran? Sie wurden von der Angst daran gehindert, aus der Synagoge ausgestoßen zu werden, weil es ihnen gefiel dort anerkannt zu werden. So eine ähnliche Haltung habe ich mit Pastoren erlebt, die erkannt hatten, dass die Institution Kirche nicht biblisch ist. Doch sie wollten diese trotzdem nicht verlassen oder verändern, denn sie waren ja schon bekannt, bezahlt und dort akzeptiert, und wussten, dass sie dies alles verlieren würden, sobald sie den richtigen Weg einschlagen würden. Sie haben mich zwar ermutigt diesen Weg zu gehen, waren leider aber selbst nicht willig es selber zu tun.


Was bedeutet dies für uns in Bezug auf unseren eigenen Glauben? Jesus nachfolgen bedeutet Opfer, und öfters alles hinter sich zu lassen; auch die religiösen Institutionen und das Lob der Menschen. Wenn wir von Herzen her entscheiden Jesus zu folgen, werden wir uns Gott bitten Sachen zu tun, die dazu führen werden, dass wir die Anerkennung von Menschen verlieren, und öfters auch die Unterstützung der religiösen Institutionen; manchmal bis zu dem Punkt, dass wir aus diese scheiden müssen, um unseren Glauben zu schützen und so Jesus bedingungslos folgen zu können. Was bremst dich um Jesus bedingungslos zu folgen?


Wie können wir öffentlich unseren Glauben zeigen? Die beste Art unseren Glauben öffentlich zu zeigen, ist wenn wir nicht danach trachten dies zu tun, sondern uns vom Heiligen Geist leiten lassen und das tun, was er uns sagt, jedes Mal, wenn es nötig ist, dass wir tun sollen. Es ist, nach Gottes Prinzipien zu Leben und Beispiel sein. Wenn die Menschen Jesus in jedem Moment und jeder Situation unseres Lebens sehen, werden sie selbst Gott suchen und anfangen die richtigen Fragen zu stellen.


Jesus aber rief und sprach: Wer an mich glaubt (mir vertraut), der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. Und wer mich sieht (erkennt), der sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt (mir vertraut), nicht in der Finsternis (Dunkelheit) bleibt (sei, lebt).


Was passiert mit dem, der an Jesus glaubt und ihn erkennt? Er legt seinen Glauben, sein Vertrauen, nicht nur in ihm, sondern auch in den Vater und erkennt ihn.


Wozu kam Jesus? Er kam als ein Licht, damit alle an ihm glauben und Leben haben, und aufhören in der Dunkelheit, der Sünde, der Sorge und der Unkenntnis zu leben.


Wer sind die, die in Dunkelheit leben? Die Menschen, die nicht an Jesus glauben, die ihn nicht vertrauen, leben in Dunkelheit und Unwissen, denn sie haben das Licht nicht erkannt, noch den Vater.


Und wenn jemand meine Worte hört und nicht glaubt (hält, gehorcht), so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten (verurteilen, bestrafen), sondern damit ich die Welt rette (befreie, beschütze). Wer mich verwirft (zur Seite tut, für gering hält) und meine Worte nicht annimmt (akzeptiert), der hat schon seinen Richter (Verurteilender, Bestrafender): Das Wort (gr. logos), das ich geredet habe, das wird ihn richten (verurteilen) am letzten Tag.


Was geschieht mit dem, der das hört, was Jesus sagt, und es trotzdem nicht tut? Diese Person wird für seine Sünde am Tag des Gerichts verurteilt werden.


Wozu kam Jesus auf die Welt? Er kam um die Welt, den Menschen, zu retten und zu schützen.


Wer oder was verurteilt diejenigen, die Jesus ablehnen? Die selben Worte, die Jesus gesprochen hat, werden diejenigen verurteilen, die ihn abgelehnt haben.


Welche sind die Wörter, die Jesus gesagt hat? Alles, was in der Bibel steht, speziell im Neuen Testament.


Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben (befohlen), was ich sagen und was ich reden soll. Und ich weiß (sehe, erkenne), das sein Gebot (Befehl) ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.


In wessen Namen hat Jesus gesprochen? Wie wusste er, was er sprechen und sagen sollte? Im Namen von Gott, den Vater. Er wusste, was er sagen sollte, da er selbst Gott ist und er seine Befehle kennt. Außerdem verbrachte er viel Zeit im Gebet/Gespräch mit dem Vater und tat nur das, was er ihn tun sah.


Was ist der Befehl des Vaters? Sein Gebot ist allen Menschen, die glauben, ewiges Leben zu bringen.


Was sagt Jesus? Nur das, was der Vater ihn befohlen hat zu sagen.


Was bedeutet dies alles für uns? Unser Leben muss sich an den selben Prinzipien richten: wir müssen nur das sagen und tun, was Gott, der Vater, uns befiehlt zu sagen und zu tun, und nicht mehr als das.


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