Johannes 5:31-47 – Jesus und sein Zeugnis
- David Roncancio
- 3. März 2019
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Sept. 2019
Jesus redet weiter zu den religiösen Juden und erklärt ihnen sein Zeugnis und seine Autorität.
Wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis nicht glaubwürdig (wahrhaftig). Ein anderer ist es, der von mir Zeugnis ablegt; und ich weiß, dass das Zeugnis glaubwürdig ist, das er von mir bezeugt.
Jesus lässt klar, dass er nicht Zeugnis von sich selbst geben muss, sondern, dass ein anderer –Gott, der Vater- schon Zeugnis gegeben hat, und sein Zeugnis wahrhaftig ist. Damit bezieht sich Jesus auf die vielen biblischen Prophetien, aus denen die Juden ihre Hoffnung nach einem Messias hatten.
Ihr habt zu Johannes gesandt, und er hat der Wahrheit Zeugnis gegeben. Ich aber nehme das Zeugnis nicht von einem Menschen an, sondern ich sage das, damit ihr gerettet werdet (befreit, beschützt). Jener (Johannes) war die brennende und scheinende Leuchte, ihr aber wolltet (habt entschieden) euch nur eine Stunde (Zeit) an ihrem Schein erfreuen.
Er erinnert sie auch daran, dass sie selbst Johannes nach Jesus gefragt hatten, und dass dieser ihnen schon Zeugnis über ihn gegeben hatte. Aber Jesus macht klar, dass er sich nicht auf das Zeugnis von Menschen stützt, sondern alles mit dem einzigen Ziel sagt, ihnen durch ihm Errettung und Freiheit zu geben, und das es gut war, dass sie eine Zeit lang das Licht in Johannes den Täufer gesucht haben.
Ich aber habe ein Zeugnis, das größer ist als das des Johannes; denn die Werke, die mir der Vater gab, dass ich sie vollbringe, eben die Werke, die ich tue, geben Zeugnis von mir, dass der Vater mich gesandt hat. Und der Vater, der mich gesandt hat, hat selbst von mir Zeugnis gegeben. Ihr habt weder seine Stimme jemals gehört noch seine Gestalt gesehen; und sein Wort (Gr. logos) habt ihr nicht bleibend (lebend) in euch, weil ihr dem nicht glaubt, den er gesandt hat.
Aber Jesus bietet mehr als was Johannes anbieten konnte. Und dieselben Werke, die Gott, der Vater, ihm anvertraut hat, und er schon getan hat, sind die, die Zeugnis von ihm geben und klarstellen, dass Gott, der Vater, ihm gesandt hat. Außerdem macht er ihnen klar, dass sie nicht wirklich wissen, wer Gott ist, denn sie haben noch nicht mal seine Stimme hören wollen, und wollen auch nicht, dass seine Wörter in ihnen leben, einfach nur, weil sie auch nicht an Gott, den Vater, glauben.
Ihr erforscht (oder: Erforscht) die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Und doch wollt (entscheidet, bevorzugt) ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen.
Jesus fordert sie auf die Schriften, die sie schon haben, zu studieren, forschen, denn sie wissen, dass sich dort das ewige Leben befindet, und weil diese Schriften Zeugnis von dem Messias geben. Aber, obwohl sie dies wissen, wollen sie nicht zu Jesus kommen, um dieses Leben zu bekommen.
Ich nehme nicht Ehre von Menschen, aber bei euch habe ich erkannt, dass ihr die Liebe Gottes nicht in euch habt.
Jesus akzeptiert nicht die Ehre von Menschen, kennt seine Zuhörer gut und weiß, dass sie in Wirklichkeit die bedingungslose Liebe Gottes nicht in ihnen haben. Sie lieben nur durch verlangen, indem sie Bedingungen setzen, und können deshalb nicht die Wahrheit sehen.
Ich bin im Namen (in der Autorität und im Charakter) meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr annehmen. Wie könnt (ist es möglich, in der Lage sein) ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre von dem alleinigen Gott nicht (leidenschaftlich) sucht?
Deshalb, obwohl Jesus mit der Autorität und dem Charakter Gottes gekommen ist, akzeptieren sie ihm nicht. Aber sie würden jeden Menschen annehmen, der in seinen eigenen Namen kommen würde um sich über sie als ein Gott aufzustellen. So können sie nicht glauben, denn sie ehren sich nur einender und suchen nicht mit Leidenschaft die Ehre, die nur von Gott kommt.
Das sieht man sehr viel in den Kirchen bei den religiösen Menschen. Sie wollen nur geehrt werden, die ersten sein und nicht wirklich eine Beziehung zu Gott haben. Deshalb können sie nicht wirklich glauben, denn ihre Sicht ist unscharf wegen der vielen Segnungen, die sie wollen und bekommen können.
Denkt nicht, dass ich euch bei dem Vater anklagen werde. Es ist einer, der euch anklagt: Mose, auf dem ihr eure Hoffnung (Vertrauen) gesetzt habt. Denn wenn ihr Mose glauben würdet, so würdet ihr auch mir glauben; denn von mir hat er geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubt, wie werdet ihr meinen Worten glauben?
Aber Jesus kennt sie sehr gut; und bevor irgendeiner von ihnen sagen könnte, dass er dies alles sagt um sie anzuklagen, macht er ihnen klar, dass er dessen nicht bedarf, denn derselbe Glaube, den sie haben, indem sie Moses vergötzen, dieser selbst wird sie vor Gott anklagen, denn Moses hat eindeutig über den Messias geschrieben, aber sie glauben noch nicht mal das, was er geschrieben hat.
Die letzte Frage ist eine Coaching-Frage, die Jesus benutzt… Wie hofft ihr an ihm (Jesus) zu glauben, wenn ihr noch nicht mal dem glaubt, der von ihm geschrieben hat? Viele Menschen reden sich heutzutage raus, indem sie die schlechten Taten einiger Namenschristen als Ausrede benutzen um sich von Gott zu entfernen und zu sagen, dass es sich nicht lohnt, die Bibel zu studieren, dass sie an Gott glauben können ohne dafür die Bibel zu brauchen, dass da die Wissenschaft auch nicht vieles beweisen kann, die Bibel auch nur auch Buch mit Märchen und schönen Geschichten ist. Dort ist dieselbe Frage angebracht: Wir hoffen sie Jesus kennenzulernen und an ihm zu glauben, wenn sie nicht daran glauben, was in sein Wort steht?




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